«Luftigkeit und jugendliche Frische»

«Diese Werke bezaubern ja gerade durch ihre Luftigkeit und jugendliche Frische, die uns gleich bei den den ersten Tönen des Einleitungssatzes des Trios in Es-Dur begegnen. Schuberts Musik scheint leicht über die Erde zu schweben und uns auf eine Reise ins Reich über den Wolken zu entführen. Das Gefühl des ‹Schwebens› ist so angenehm, dass man sich beide Kompositionen mit Vergnügen stets vom Neuen anhören möchte.»

CD Review Franz Schubert: The Piano Trios

– Věroslav Němec / Harmonie / Feb 2014 –

«Individualität und Harmonie»

«Ihre Stilsicherheit, ihre starke innere Präsenz und ihr Vermögen, Licht und Schatten dieser hochsensiblen Musik subtil herauszuarbeiten ist beeindruckend und vermag den Zuhörer, die Zuhörerin vom ersten Takt an zu fesseln. Mit derselben Expressivität werden die beiden für Klaviertrio arrangierten Lieder gespielt und kommen so nie in Gefahr, zu kitschig-romantischem ‹Singen› abzudriften.»

CD Review Franz Schubert: The Piano Trios

– Irène Maier / Radio Swiss Classi - Newsletter / Sept 2013 –

«Schlüssiger Zugang zu Schubert»

«… doch schon mit der Durchführung, wo das Schnyder-Trio in kollektives Geheimnissen verfällt, ist der Hörer richtig gefangen. Den ‹Con moto›-Charakter im Andante bringen sie energisch zum Ausdruck, das Scherzando federt teils graziös (wie auch das Scherzo in D 898), für den langen Schlusssatz finden sie einen tragenden Atem.»

4 Sterne

CD Review Franz Schubert: The Piano Trios

– Christoph Vratz / Fono Forum / Nov 2013 –

«Eine kammermusikalische Delikatesse ohnegleichen»

«Für ihre erste Einspielung haben sie gleich zwei Gipfelwerke der Gattung ausgesucht, die beiden Klaviertrios von Schubert. Das tönt verheissungsvoll und ist es auch, was das lupenreine Spiel der drei Musiker, ihre profunde Stilkompetenz und ihr subtiles Zusammenspiel anbelangt: Schubert sozusagen aus erster Hand.»

CD Review Franz Schubert: The Piano Trios

– Werner Pfister / Musik & Theater / Sept 2013 –

«They make a fine impression»

«They make a fine impression, too especially in their lyrically beguiling performance of the B flat Trio (D898). The opening Allegro’s second theme begins truly pianissimo, with a quality of gentle Schubertian Sehnsucht. With a wide dynamic range, the players generate a splendidly combative climax in the development, and sensitively time and colour Schubert’s nonchalant sideslip to G flat at the recapitulation.»

CD Review Franz Schubert: The Piano Trios

– Richard Wigmore / Gramophone / Aug 2013 –

«Edler Dienst an Schubert»

«Der Einklang ihrer geistigen Auseinandersetzung mit mehreren der schönsten Werke von Franz Schubert ist demnach bemerkenswert, ebenso die Klangschönheit und die Intensität des Spiels. Die einzelnen Phrasen werden fein ausgelotet, die Melodienbögen klug gestaltet, kurzum: dies ist edler Dienst an der Musik Schuberts.»

CD Review Franz Schubert: The Piano Trios

– Guy Wagner / pizzicato / Jul 2013 –

«Eine neue Referenzeinspielung»

«Schon mit seinen Aufnahmen von Liszt, Schumann und Haydn liess der Schweizer Pianist Oliver Schnyder aufhorchen. Im Vorjahr gründetet er mit dem Geiger Andreas Janke und dem Cellisten Benjamni Nyffenegger ein Klaviertrio, das sich auf seiner Debüt-CD kühn mit zwei Werken präsentiert, die zum Höhepunkt dieser Gattung zählen: den beiden Klaviertrios von Franz Schubert. Und auch damit gelang Oliver Schnyder und seinen Partnern Grosses: Allein, was hier an Nuancen mitschwingt, indem die melodischen Bögen sensibel modelliert und harmonischen Rückungen subtil ausgeleuchtet werden, macht diese Aufnahme mit all ihren ‹himmlischen Längen› zu einer neuen Referenzeinspielung.»

CD Review Franz Schubert: The Piano Trios

– Die Bühne / Jun 2013 –

«Hier sind drei Poeten am Werk»

«Die drei horchen die Partitur in ihren Tiefen aus, führen dabei unseren Blick auch ins Dunkel von Schuberts Seelenschluchten. Unter der Leichtigkeit von Schnyders perlenden Läufen klaffen düstere Bassfiguren. Jankes Geigenton ist mal hart, prägnant, dann gefühlvoll trauernd; plötzlich wechselt er in einen kernigen, scharfen Volkston, wo dies Schubert gleichsam fordert.
Im Andante con moto prallen die Melancholie, die Nyffenegger berührend zum Ausdruck bringt, und der aufbegehrende Schrei nach Leben aufeinander.»

CD Review Franz Schubert: The Piano Trios

– Christian Fluri / Aargauer Zeitung / Apr 2013 –